FEUCHTPROBLEME KÖNNEN ÜBERALL ENTSTEHEN

Kondensfeuchtigkeit

Warme Luft kann mehr Wasser speichern als kalte Luft. Wenn warme Luft auf eine kalte Oberfläche trifft, kühlt sie ab, und das Wasser, das nicht mehr gespeichert werden kann, lagert sich an der kühleren Fläche ab (z.B. Fensterscheiben, Spiegel im Bad).

Schimmelbildung, Schimmelflecken

Schimmelsporen sind ein natürlicher Bestandteil unserer Raumluft. Dort, wo diese Sporen auf günstige (feuchte) Verhältnisse treffen, vermehren sie sich rasant und werden optisch durch Fleckenbildung sichtbar. Wenn zu viele Sporen vorhanden sind, kann dies für anfällige Personen gefährlich sein.

Wärmebrücken

Wärmebrücken bilden sich an Gebäudeteilen, bei denen durch mangelnde, falsche oder fehlende Isolierung kalte Flächen entstehen. Die darüberziehende wärmere Luft scheidet dabei Kondensfeuchtigkeit aus. Diese führt zu lokaler Schimmelbildung.

Lüften

Bei den heute verwendeten Dichtungsmaterialien ist ein natürlicher Austausch der Raumluft weder gewollt noch möglich. Bei unzureichender Lüftung kann es an Wärmebrücken zu Schimmelbildung kommen. Beim Stosslüften (Öffnen der Fenster für 5–10 Minuten) entsteht erheblich weniger Wärmeverlust als beim Dauerlüften.

Aufsteigende Feuchtigkeit

Im Kellerbereich von Hanglagen oder Feuchtgebieten kann der Grundwasserspiegel so hoch sein, dass Feuchtigkeit in die Bodenplatte eindringen kann. Diese erhöhte Feuchtigkeit im Kellerbereich muss nicht in jedem Fall negative Folgen haben (Kartoffelkeller).

Leckagen

Von Leckagen spricht man, wenn eine wasserführende Leitung (Heizung, Warm- und Kaltwasser oder Schmutz- Meteorwasser) defekt ist.

Diffusionsfeuchte

Wie im Kellerbereich kann Wasserdampf durch Mauern in Richtung der wärmeren Oberfläche diffundieren. Dabei kann es zu Kondenswasserbildung in der Mauer selber kommen.